Zuerst Auskunft und Werte klären.
Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch. Ohne Nachlassübersicht, Bewertungen und Hinweise auf Schenkungen lässt sich kaum beurteilen, ob ein Angebot tragfähig ist.
Ein außergerichtlicher Pflichtteilsvergleich hält nur, wenn Auskunft, Bewertung, Schenkungen und Verjährung sauber geprüft sind.
Mag. Bernhard Brandauer
Rechtsanwalt · BRANDAUER Rechtsanwälte, Salzburg
Erbrechtliche Mandate betreut Mag. Bernhard Brandauer gemeinsam mit einem eingespielten Team. Wir prüfen Testament, Pflichtteil, Schenkungen und Fristen und sagen Ihnen klar, wie Ihre Position ist.
Ein Pflichtteilsvergleich ist verlockend, weil er Gericht, Kostenrisiko und Familieneskalation vermeiden kann. Er wird aber gefährlich, wenn Auskunft, Bewertung oder Verjährung offen bleiben.
Dieser Beitrag grenzt den Pflichtteilsvergleich vom allgemeinen Erbvergleich im Entwurf ab. Im Zentrum stehen Geldanspruch, Nachlasswerte, Schenkungen und die Frage, wann Klage nötig wird.
Die Einordnung trennt Auskunft, Bewertung und Klagerisiko.
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Die Einordnung trennt Auskunft, Bewertung und Klagerisiko.
Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch. Ohne Nachlassübersicht, Bewertungen und Hinweise auf Schenkungen lässt sich kaum beurteilen, ob ein Angebot tragfähig ist.
Unklare Formulierungen wie alles erledigt können riskant sein, wenn kurz danach neue Vermögenswerte oder Schenkungen auftauchen.
Wenn keine Auskunft kommt, Werte offensichtlich fehlen oder die Gegenseite nur Zeit gewinnen will, muss die Klageoption geprüft werden. § 1487 ABGB macht Verjährung zum echten Risiko.
Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch. Ohne Nachlassübersicht, Bewertungen und Hinweise auf Schenkungen lässt sich kaum beurteilen, ob ein Angebot tragfähig ist.
§ 765 ABGB betrifft die Fälligkeit und kann im Timing wichtig werden. Die Höhe des Pflichtteils darf damit nicht verwechselt werden.
Ein Vergleich sollte Zahlung, Fälligkeit, Auskunft, bekannte und unbekannte Schenkungen, Kosten, Vertraulichkeit und Erledigungswirkung klar regeln.
Unklare Formulierungen wie alles erledigt können riskant sein, wenn kurz danach neue Vermögenswerte oder Schenkungen auftauchen.
Wenn keine Auskunft kommt, Werte offensichtlich fehlen oder die Gegenseite nur Zeit gewinnen will, muss die Klageoption geprüft werden. § 1487 ABGB macht Verjährung zum echten Risiko.
Vergleichsgespräche sollten deshalb dokumentiert werden. Ob sie Fristen beeinflussen, darf nicht einfach angenommen werden.
Sinnvoll ist ein Stufenplan: Auskunft, Bewertung, rechtliche Mindestposition, Verhandlungsspielraum und schriftlicher Vergleichsentwurf.
Je klarer die Unterlagen, desto eher lässt sich eine Lösung finden, die nicht wenige Monate später wieder angefochten oder nachverhandelt wird.
Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch. Ohne Nachlassübersicht, Bewertungen und Hinweise auf Schenkungen lässt sich kaum beurteilen, ob ein Angebot tragfähig ist.
Wenn keine Auskunft kommt, Werte offensichtlich fehlen oder die Gegenseite nur Zeit gewinnen will, muss die Klageoption geprüft werden. § 1487 ABGB macht Verjährung zum echten Risiko.
Sinnvoll ist ein Stufenplan: Auskunft, Bewertung, rechtliche Mindestposition, Verhandlungsspielraum und schriftlicher Vergleichsentwurf.
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