Ihr Pflichtteil ist wahrscheinlich betroffen.
Als naher Angehöriger haben Sie auch dann Anspruch auf den Pflichtteil, wenn ein Testament Sie übergeht. Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch gegen die Erben.
Streit um den Nachlass: widersprechende Erbantrittserklärungen, Erbrechtsklage und die Durchsetzung Ihrer Stellung im Verlassenschaftsverfahren.
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Als naher Angehöriger haben Sie auch dann Anspruch auf den Pflichtteil, wenn ein Testament Sie übergeht. Der Pflichtteil ist ein Geldanspruch gegen die Erben.
Pflichtteilsberechtigt sind nur Kinder sowie Ehe- oder eingetragene Partner. Als entfernter Angehöriger kommen andere Wege in Betracht, etwa die gesetzliche Erbfolge oder ein Vermächtnis.
Ein Testament kann unwirksam sein, etwa bei Formfehlern, fehlender Testierfähigkeit oder unzulässiger Beeinflussung. Eine Anfechtung ist fristgebunden.
Solange mehrere Erben den Nachlass gemeinsam halten, braucht es eine Einigung oder eine Erbteilung. Bei Blockaden hilft eine Teilungsklage.
Mit einem gültigen Testament richten sich Ihre Rechte nach dessen Inhalt. Trotzdem kann ein Pflichtteil bestehen bleiben.
Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge: zuerst Kinder und Ehepartner, dann weitere Verwandte. Im Verlassenschaftsverfahren wird festgestellt, wer erbt.
Ein Erbstreit entsteht, wenn mehrere Personen Anspruch auf denselben Nachlass erheben oder wenn ein Erbe seine Stellung gegen Miterben, übergangene Angehörige oder das Verlassenschaftsgericht durchsetzen muss. Wir klären, wer wirklich erbt, und vertreten Sie im Verfahren und vor Gericht.
Im österreichischen Recht wird der Nachlass nicht von selbst verteilt, sondern in einem gerichtlichen Verlassenschaftsverfahren abgewickelt und am Ende den Erben eingeantwortet. Wer früh die richtigen Erklärungen abgibt und Beweise sichert, steht im Streit deutlich besser da.
Streit entzündet sich meist an wenigen Punkten: an einem unklaren oder mehrfach vorhandenen Testament, am Verdacht der Testierunfähigkeit, an übergangenen Pflichtteilsberechtigten oder an Schenkungen, die der Erblasser noch zu Lebzeiten gemacht hat.
Geben mehrere Personen einander widersprechende Erbantrittserklärungen ab, verteilt das Verlassenschaftsgericht die Parteirollen und verweist den Streit über das Erbrecht auf den streitigen Rechtsweg. In der Erbrechtsklage muss derjenige seinen Titel beweisen, dem das Gericht die Klägerrolle zuteilt.
Bis zur Entscheidung ruht die Einantwortung. Deshalb ist es wichtig, schon im Verfahren die eigene Position sauber vorzubereiten, von der Erbantrittserklärung bis zur Beweisführung.
Sichern Sie alle Testamente und letztwilligen Verfügungen im Original, dazu Hinweise auf den Gesundheitszustand des Erblassers, Schenkungsbelege und Kontounterlagen. Je früher die Beweislage steht, desto eher lässt sich ein Streit gewinnen oder mit einem guten Vergleich beenden.
Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick zur österreichischen Rechtslage und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Maßgeblich sind immer die konkreten Umstände Ihres Erbfalls.
Mindestanteil für Kinder und Ehegatten, auch bei Enterbung. Quote, Schenkungsanrechnung, Stundung und die Durchsetzung gegenüber den Erben.
Form- und Willensmängel, fehlende Testierfähigkeit, Erbunwürdigkeit und Enterbung. Wann eine letztwillige Verfügung kippt.
Wenn mehrere gemeinsam erben: Verwaltung, Teilungsübereinkommen, Teilungsklage und der Umgang mit Immobilien im Nachlass.
Im Erbrecht entscheiden Fristen und Beweise. Rufen Sie direkt an oder schreiben Sie uns, Rückruf innerhalb eines Werktags.
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